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Wieland schwimmt Masters-Weltrekord

Gerhard Wieland schwimmt in der Auster neuen AK75-Weltrekord über 50 m Freistil

OSV Gerhard Wieland

GEPA Johannes Dietrich

GEPA Thomas Narnhofer

Gerhard Wieland stellte am Wochenende in der AK75 einen neuen Kurzbahn-Weltrekord über 50 m Freistil auf. Im Rahmen der 4. Internationalen Steirischen Masters-Meisterschaften schwamm der Kapfenberger 29,47 und verbesserte die alte Bestmarke des US-Amerikaners Mike Freshley aus dem Jahr 2016 um 0,43 Sekunden. Die Schwimm-Familie gratuliert herzlich !!

Der mehrfacher Masters-Europa- und Weltmeister kann sich nach seinem Masters-Europarekord (AK-70) aus dem Jahr 2015 über 100m Freistil auf der Langbahn (1:05,57 Min., mittlerweile vom Briten Christopher Dunn um eine Zehntelsekunde verbessert) nun in der neuen Altersklasse in die Liste der Masters-Weltrekordler einreihen. In den 60er Jahren war Wieland mehrfacher Österreichischer Meister. 1966 über 100m Freistil in 56,6 Sekunden, 1965-1968 durchgehend über 100m Rücken. 1964 nahm der Steierer über 100m Freistil und 200m Rücken an den Olympischen Sommerspielen in Tokio teil.

Masters-Europarekord für Dietrich und Narnhofer

Im Oktober 2018 erzielte Johannes Dietrich (Jahrgang 1993, ASKÖ SC Steyr) bei den ASKÖ-Bundesmeisterschaften auf der Gugl in Linz mit 2:17,51 Min. einen neuen Masters-Europarekord (AK-25) auf der 50m-Bahn. Der 26-Jährige Jus-Student, der am Olympiazentrum Linz trainiert und seit 2013 über diese Strecke ungeschlagener Österreichischer Meister in der Allgemeinen Klasse ist, verbesserte den alten Masters-Europarekord des Briten Christopher JONES aus der Anzug-Ära aus dem Jahr 2008 um mehr als eine halbe Sekunde.

Schon im November 2017 konnte Thomas Narnhofer (Jahrgang 1974, Eisenstädter SU) im Rahmen der ATUS Graz Sprint Challenge den Masters-Europarekord (AK-40) des Italieners Alberto MONTINI, auch aus der Anzug-Zeit aus dem Jahr 2008, mit 0:28,86 Min. egalisieren. Die Zeit des mehrfachen Österreichischen Meisters wurde von der LEN bislang leider noch nicht in den Rekordlisten berücksichtigt. Der OSV hat bereits mehrfach urgiert und wird weiterhin „dran“ bleiben.