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OSV zieht sehr positive Bilanz nach der Kurzbahn-WM

Das OSV-Team war ohne Vorgabe und Erwartungsdruck zur Kurzbahn-WM nach Windsor gereist. Umso erfreulicher sind die erreichten Ergebnisse und die sehr positive WM-Bilanz des Österreichischen Schwimmverbandes.

Mit einem WM-Finale, drei österreichischen Rekorden, drei österreichischen Junioren-Rekorden und insgesamt zehn Bestzeiten haben die OSV-StarterInnen eine ganz hervorragende WM absolviert. Der Start der 4x100 m Lagen Staffel der Damen am Schlusstag musste leider wegen einer Erkältung von Caroline Pilhatsch zurückgezogen werden.

Das WM-Team des OSV war mit vier Damen und vier Herren sehr klein. Gefreut hätte sich der Schwimmverband schon über den Einzug in ein WM-Semifinale und ein paar persönliche Bestleistungen. Dass Lena Kreundl über 100 m Lagen sogar das WM-Finale erreichte und dort mit 59,67 Platz sechs und neuen Österreichischen Rekord erreichte, war die absolute Sensation aus Österreichischer Sicht. Ein Finale mit OSV-Beteiligung bei einer Kurzbahn-WM gab es bei den Damen zuletzt durch Mirna Jukic 2008. Bei den Herren gelang dies Markus Rogan und Dinko Jukic 2010.

Felix Auböck, der schon vor einem Jahr bei der Kurzbahn-EM in Netanya und zuletzt bei der Langbahn-EM in London mit seinen Finalteilnahmen für sehr positive Schlagzeilen sorgte, setzte in Windsor mit seinem doppelten Ö-Rekord über 800 m (7:49,33 ) und 1.500 m (14:52,90 ) Freistil einen weiteren Meilenstein in seiner noch so jungen Karriere und verbesserte mit seiner Endzeit einen Uralt-Rekord von David Brandl. Dazu kamen noch Christopher Rothbauer mit drei Ö-Junioren-Rekorden sowie Felix Auböck, Jakub Maly und Johannes Dietrich mit drei weiteren persönlichen Bestleistungen.

OSV-Sportdirektor Dario Taraboi ist vom Team und den gezeigten Leistungen begeistert und zieht eine äußerst positive OSV-Bilanz: „Das war nicht einfach, weil vieles neu war. Es war auch die erste WM für Pilhatsch, Nothdurfter, Rothbauer und Dietrich. Aber aus meiner Sicht war die Stimmung im Team perfekt und es war super mit der Gruppe zu arbeiten. Ich glaube, wir können mit den Leistungen und mit der Gruppendynamik zufrieden sein. Natürlich ist es nur ein erster, kleiner Schritt aber es ist ein perfekter Impuls für die kommende Langbahn-Saison. Es ist auch noch ein langer Weg, aber wir lernen gerade, ihn zu gehen!“

OSV-Generalsekretär Thomas Unger: „Tolle Leistungen, die wir in dieser Form für heuer noch nicht erwartet haben und mit dem Ausfall von Lisa Zaiser wohl noch etwas höher zu bewerten sind. Mit Sportdirektor Taraboi haben wir einen wahren Glücksgriff getan. Er kommt bei den Sportlern super an, kann mit den Trainern gut zusammenarbeiten und bringt hervorragende Ideen ein. Wir blicken mit viel Zuversicht in das neue Jahr!“ Nach der verdienten Weihnachtspause geht es ab Jänner in die Langbahn-Saison mit dem großen Höhepunkt, der Schwimm-WM vom 14. bis 30. Juli 2017 in Budapest.