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Enge Zusammenarbeit AUT-TCH-SVK

Der Schwimmverband geht künftig neue Wege und setzt auf die Kooperation mit den östlichen Nachbarstaaten Tschechien und Slowakei

„Alles im Sinne der Effizienz und Leistungssteigerung und mit dem Ziel, unterschiedliche Projekte bei vorhandenen Sportfördertöpfen der EU einzureichen und diese auszuschöpfen“, so OSV-Generalsekretär Thomas Unger zu der geplanten Kooperation, die auf Initiative von OSV-Präsident Arno Pajek zustande kommt. Die Sportverantwortlichen der Verbände aus Tschechien, der Slowakei und Österreich trafen sich in Wien, um für alle Sparten Möglichkeiten einer engen Zusammenarbeit zu diskutieren. Der Österreichische Schwimmverband war durch Generalsekretär Thomas Unger, Sportdirektor Dario Taraboi und Jugendreferent Walter Bär vertreten. 


Schon beim ersten Treffen wurde bereits eine grundsätzliche Einigung erzielt und verschiedene Projekt vereinbart. Insbesondere soll ab 2019 in jedem der drei Länder ein Schwimm-Großwettkampf mit einer gemeinsamen Gesamtwertung organisiert werden. Mit einem ansprechenden Preisgeldpool sollen dabei auch international renommierte Sportler aus anderen Nationen für die Bewerbe gewonnen werden, um die sportliche Wertigkeit und damit das Interesse zu erhöhen. 

Auch in den Sparten Synchronschwimmen, Wasserspringen und Open Water wurde mit gemeinsamen Trainingslehrgängen, Wettkämpfen, Athletenaustausch und Nutzung von High Performance Zentren bereits Kooperationsmöglichkeiten gefunden. Im Wasserball gestaltet sich die Zusammenarbeit auf Grund der fehlenden Strukturen in allen drei Verbänden etwas schwieriger. Hier werden noch weitere intensive Gespräche nötig sein.