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OSV wird Sebastian Steffan bis August 2020 nicht unterstützen

Nachdem die Unabhängige Schiedskommission (USK) die einjährige Doping-Sperre gegen Sebastian Steffan bestätigt hat, hat der OSV sich entschlossen, ihn für weitere zwei Jahre nicht zu unterstützen.

Der geschäftsführende Vorstand des Österreichischen Schwimmverbandes hat nach Anhörung von Sebastian Steffan folgende Entscheidung getroffen: Der OSV wird Sebastian Steffan bis 12. August 2020 keine Förderungen gewähren und ihn auch nicht aktiv bei Veranstaltungen unterstützen, welche durch den Österreichischen Schwimmverband bestritten und getätigt werden. Sollte sich Sebastian Steffan entsprechend der Richtlinien des OSV in dieser Zeit für ein Großereignis qualifizieren, so ist er jedoch berechtigt auf eigene Kosten daran teilzunehmen.

Die Begründung für die Maßnahme des OSV-Vorstandes ist klar: „Der Österreichische Schwimmverband hat in derartigen Fällen eine Null-Toleranz-Politik. Wir sind zum Schutz unserer Athleten verpflichtet auch schon die geringsten Vergehen nicht zu tolerieren. Sebastian Steffan kann nach Ende der Sperre durch die USK den Schwimmsport wieder ausüben, es soll aber mit dieser Entscheidung des OSV betreffend Fördervergabe und aktiver Unterstützung allen Aktiven klar sein, dass im OSV kein Platz für Doping ist. In welcher Form auch immer.“