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LEN Open Water Europacup in Frankreich

Jan Hercog und Linda Ungerböck sammelten wichtige Erfahrung beim LEN Open Water Europacup in Gravelines (FRA)

Bei teils widrigen Verhältnissen ging am Donnerstag der LEN Europacup über 10 km in Gravelines (FRA) in der Nähe von Calais am Ärmelkanal über die Bühne. Jan Hercoz belegte bei den Männern unter noch halbwegs fairen Bedingungen am Vormittag bei knapp über 20 Grad und damit ohne Neoprenanzug Rang 82 unter 116 Startern und sammelte in dem stark besetzten Feld wichtige Erfahrungen. Seine Zeit war mit 1.59.30 Stunden schneller als jemals zuvor im Flachwasser und damit zufriedenstellend.

Linda Ungerböck hatte am Nachmittag nach zuvor starkem Hagel nicht nur gegen die enorm starke Konkurrenz zu kämpfen, sondern auch gegen extrem schwierige Bedingungen mit starkem Regen, Donner, heftigem Wind und eiskaltem Wasser. Viele Teilnehmerinnen gaben sogar vorzeitig auf und wurden rausgefischt. Linda kämpfte bis zum Ende, wurde in 2.14.19 gesamt 70. und belegte in der Juniorenklasse Platz 17.

Samstag stand für beide noch die 5 km Distanz auf dem Programm, die allerdings nicht zum Europacup zählt. Bei sehr frischen Bedingungen. 19,6 Grad Wasser-, eisige 14 Grad Lufttemperatur, sehr starker Wind und daher mit Neoprenanzug. Jan Hercog belegte in einem sehr starken Rennen mit 57.54.24 Platz 49 unter 160 Startern, Linda Ungerböck unter 115 Starterinnen in 1.00.24 Rang 23.

OSV-Sportdirektor Dario Taraboi war angesichts der Wetterverhältnisse und dem sehr starken Feld grundsätzlich zufrieden: "Hier ist fast die gesamte Europaelite am Start. Da wird nichts hergeschenkt. Für beide waren es harte Rennen, in denen es richtig zur Sache gegangen ist. Sie haben gesehen, wie international geschwommen wird. Man muss enorm kämpfen, um dabei zu sein. Die Platzierungen waren nicht so wichtig, als eher Routine zu bekommen." David Brandl war in Frankreich nicht am Start. Der Oberösterreicher schwimmt nächste Woche in Setubal (Portugal) beim Weltcup.